Pressestimmen - Christoph Gerbeth - Homepage

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Pressestimmen

8. Kurkonzert in der Kirche Reichenberg
...Eine Köstlichkeit besonderen Charmes waren die Programm-Metamorphosen von Benjamin Britten ("Six Metamorphoses after Ovid" A.d.R.). Es gelang dem Solisten Christoph Gerbeth in überzeugender Weise, seine Oboe lachen und weinen, schmollen und flirten, ernst mahnen und schalkhaft heiter erzählen zu lassen. Herzlicher Beifall dankte für diese Meisterleistung [...]
Wolfram Kühn - Moritzburger Gemeindeblatt Juni 2001 - Seite 13
 
Glaubwürdig und ehrlich - Bachkantate in der Radebeuler Friedenskirche
...Ehrliches und glaubwürdiges Musizieren auch im Instrumentarium: Kantor Kaiser beherrschte scheinbar mühelos Streicher, Cembalo sowie die beiden Oboen (Christoph Gerbeth und Juliane Hintz), die zumal in der Tenorarie dem Konzert Glanzlichter aufsetzten.
Katharina Hofmann - Dresdner Neueste Nachrichten - 29. August 2000
 
Die Konzertsaison 1999/2000 ist zu Ende - eine Bilanz sächsischer Konzerte durch die SZ-Kritiker
Erstaunlich viele Werke der Musik des 20. Jahrhunderts und die Förderung junger Künstler war bei allen Orchestern außerhalb Dresdens zu erleben. So fand beispielsweise in Radebeul die triumphale Uraufführung von Thomas Kupschs "oratoire polychrome" statt (Solist: Christoph Gerbeth A.d.R.). In den nur vier Konzerten des Orchesters gab es zudem Henzes "Being Beauteous", Dessaus "Bach-Variationen", Schostakowitschs "Cellokonzert" sowie Siegfried Kurz´ "Musik für Blechbläser, Pauken und Streicher".
Friedbert Streller - Sächsische Zeitung - 21. Juli 2000 - Seite: 16
 
Schütz-Konservatorium feiert 50. Geburtstag - Eröffnungskonzert zur Festwoche in der Lukaskirche
...Im Eröffnungskonzert war dieser "Einklang" zu erleben. Milko Kersten hatte die musikalische Gesamtleitung und moderierte durch das Programm. Dass einem bei dem Wort "Festlichkeit" gleich "Barockmusik" einfällt, ist zwar verständlich, wirkte aber - da ohne Ausnahme - in diesem Konzert etwas anstrengend; ausgerechnet Meister Schütz selbst fehlte im Programm. Dennoch entstand Abwechslung durch die Mitwirkung der verschiedenen Ensembles (vor allem hervorzuheben die gut vorbereiteten Streicher des Orchesters, die den Löwenanteil des Programmes zu bewältigen hatten) und zweier Solisten in barocken Instrumentalkonzerten. In Bachs Oboenkonzert A-Dur (Oboe d'amore-Konzert, a.d.R.) war dies Christoph Gerbeth, Mentor der Holzbläser am Konservatorium und Solooboist an den Landesbühnen Sachsen. Er formte mit dem Orchester eine lebendige Interpretation des Konzertes [...]
Alexander Keuk - Dresdner Neuest Nachrichten vom Dienstag, den 23. Mai 2000
 
Als Gast in einer guten Welt
...Christoph Gerbeth und seine Oboe - das ist eine künstlerisch verschmolzene Einheit, die aufwartete mit Spiellaune und Spielfreude bis nahe an eine ansteckende Übermütigkeit und sich doch jederzeit ensembledienlich ins Zusammenspiel einfügte [...]
Wolfram Kühn - Moritzburger Gemeindeblatt Mai 2000 - Seite 11
 
Elegischer Klangzauber - Erfolgreiche Uraufführung gleich zweimal vorgestellt
Das Orchester der Sächsischen Landesbühnen begann die Reihe seiner Sinfoniekonzerte mit einem vom Publikum begeistert gefeierten Programm. Unter seinem Chef Alexander von Brück zeigte es sich in bester Form. Zwei klanglich romantisierende, zeitgenössische Werke und Beethovens 7. Sinfonie erklangen. Die Uraufführung des Abends stammte von Thomas Kupsch: "Oratoire Polychrome" oder, wie der Dresdner Komponist den Titel übersetzt wissen wollte - "Farbige Rede für Oboe d`amore und Kammerorchester". Das Werk erwies sich als eine Elegie von besonderem Klangzauber. Dem Solisten stand ein Ensemble von drei Streichquartetten gegenüber, das von zwei Kontrabässen und Kontrafagott getragen wurde und durch Schlagzeug, Klavier, Cembalo und Harfe besondere Akzente erhielt. Damit wurde eine klanglich reizvolle, berückend "romantische" Atmosphäre geschaffen, zu der sich die Oboe d`amore führend oder auch verwahrend in Beziehung setzte. Christoph Gerbeth, Solo-Oboist des Orchesters, gestaltete die Partie des barocken Instruments ausdrucksstark und ließ diese 15-minütige Elegie zum Ereignis werden. Der Eindruck war von so bewegender Wirkung, dass nach stürmischem Beifall Dirigent und bestens animiertes Ensemble das Werk noch einmal boten, wieder begeistert gefeiert. Selten für ein zeitgenössisches Werk! [...]
Friedbert Streller - Sächsische Zeitung vom 01. November 1999
 
Musikalischer Dialog statt eitlen Virtuosentums - Sinfoniekonzert der Landesbühnen Sachsen in Radebeul
...Kupsch hat ein Stück geschrieben, das äußerlich einem klassischen Instrumentalkonzert zum Verwechseln ähnlich ist. Aber diesem Genre bringt der Komponist gesundes Misstrauen entgegen, und so setzt er nicht auf einen bravourösen Solopart, mit dem ein eitler Solist prahlen könnte, sondern auf ein dialogisches Musizieren. Das war bei der Aufführung durch Christoph Gerbeth, Oboe d`amore, und das Orchester der Landesbühnen unstreitig vorhanden. Der Solopart hat einen erzählenden Charakter. Manches ist rhapsodisch, frei in Form und Gestaltung, dabei ohne jede Schwatzhaftigkeit. Was der Solist zu sagen hat, hat kaum Redundanz. Kupsch hat nicht drauflos geschrieben; er wühlt auch nicht in der Beliebigkeit des Materialeinsatzes. Sein neues Werk, mit vollständigem deutschem Titel "Farbige Rede für Oboe d`amore und Kammerorchester", ist eher durch Verknappung der Mittel gekennzeichnet. Das bedeutet aber keine Eintönigkeit. Im Gegenteil, Kupsch entlockt dem Orchester große Vielfalt. Ruhige und sanfte Akkordblöcke am Anfang, im weiteren Verlauf Facetten unterschiedlichster Farbtönung, aber auch pulsierende Erregungszustände, deren Agitato jedoch schnell wieder abebbt. Der Grundton bleibt lyrisch-verhalten, die Relation von Spannung und Entspannung ist ausgewogen. Arpeggien von Klavier, Cembalo und Harfe assoziieren den Typ des Concerto grosso ebenso wie die Aufteilung der Streicher in drei Gruppen. Die räumliche Wirkung, die Kupsch angestrebt hat, kam allerdings nicht zum Tragen. Der Schluss ist kein endgültiger Punkt, sondern ein Fragezeichen - vieles bleibt offen, bleibt im Sinn Ives eine unbeantwortete Frage. Der Solist war ebenso sicher wie der Dirigent, das Orchester mit erfreulicher Bereitschaft bei der Sache.
Peter Zacher - Dresdner Neueste Nachrichten vom 02. November 1999
 
Reizvoll gemischt, gut gewürzt - Oboe und Orgel beim Radebeuler Orgelsommer
Wer am vergangenen Wahlsonntag seine kulturelle Stimme dem Radebeuler Orgelsommer gegeben hat, wurde in keiner Weise enttäuscht. In der zum Erntedankfest feierlich geschmückten Lutherkirche fanden sich neben leider zu wenigen Zuhörern die Oboisten Christoph Gerbeth (Landesbühnen Sachsen) und Sebastian Ehrler ein, sowie die Organisten Gottfried Trepte und Albrecht Bolza-Schünemann. Gemeinsam brachten sie Werke von Komponisten des Barock - gewürzt mit Zeitgenössischem - zur Aufführung. Der große Raum eignete sich vorzüglich zur Erzeugung einer weit tragenden Klangfülle. Dass sich zwangsläufig akustische Überlagerungen ergeben, ist in derart halligen Kirchen unvermeidbar. Am Hörgenuss musste man jedoch kaum Abstriche machen. Eröffnend erklang die Sonate F-Dur für Oboe und Orgel von Georg Friedrich Händel mit einem würdig-festlichem Charakter. Christoph Gerbeth empfand diese Atmosphäre nach und Übertrug sie von der Orgelempore auf das Kirchenschiff. In der faszinierend gestalteten Passacaglia wäre es wünschenswert gewesen, dass die Orgel leichten Temposchwankungen der frei schwebenden Oboe besser gefolgt wäre. Albrecht Bolza-Schünemann spielte im Anschluss das Präludium und die Fuge e-Moll für Orgel von Johann Sebastian Bach. Besonders in der Fuge nutzte der junge Organist die Möglichkeit, mit weniger wuchtigen Registern klangliche Brillanz und Prägnanz in angenehmer Weise miteinander zu verbinden. Hingegen wirkte Frank Martins Kirchensonate inhaltlich etwas blass. Zwar ist es selten, dass in der Moderne Werke für historische Instrumente - hier die Oboe d'amore - geschrieben werden, doch konnte dieser "Pluspunkt" eine gewisse Langatmigkeit und Eintönigkeit der Komposition nicht überspielen. Gerbeth schaffte es dennoch überzeugend, den hohen blastechnischen Anforderungen zu entsprechen und den warmen weichen Klang des Instrumentes in vielfältigster Weise zu Gehör zu bringen. Mit Hilfe von Cesar Franck entführte Gottfried Trepte die Zuhörer ins Reich französischer Musik. Durch eine harmonium-ähnliche Registrierung der Orgel erweckte er den Eindruck, man wandle durch die Straßen von Paris und könne die Musikanten in den Bistros mit ihren verträumt-melancholischen Liedern hören. Wurde der Nachmittag mit Händel begonnen, so schloss er mit einer weiteren Sonate des Komponisten für zwei Oboen und Orgel. Sebastian Ehrler und Christoph Gerbeth waren gut aufeinander eingespielt, hatten jedoch in der Fortführung schnelle Läufe kleine Präzisionsprobleme. Sie musizierten mit sichtlicher Freude im temperamentvollen Wechselspiel zwischen den Instrumenten und kosteten in Anlehnung an die alte Aufführungspraxis dissonante Vorhalte genussvoll aus. Stellenweise wäre eine etwas zurückhaltendere Orgelbegleitung angebracht gewesen. Anschließend sang Gottfried Trepte eine händelsche Deutsche Arie und rundete somit das Konzert in "süßer Stille" und als "sanfte Quelle ruhiger Gelassenheit" würdevoll ab.
Jana Friedrich - Dresdner Neueste Nachrichten vom Mittwoch den 22. September 1999
 
Französische Musik - und Mozart? 6. Kammerkonzert auf Schloß Wackerbarth
...gemeinsam mit Gerbeth musizierte sie (Christine Heinrich a.d.R.) Saint-Saëns Sonate für Oboe und Klavier in höchster Vollendung: geschmeidige Kraft, Intensität noch in kaum hörbaren Tonfolgen, genau berechnete, nie sich vordrängende Virtuosität - eine atemberaubende Darbietung [...]
Wilhelm Hübner - Dresdner Neueste Nachrichten vom 19. Mai 1998
 
Auftakt einer neuen Konzertreihe Kammermusik aus Radebeul - Das Landesbühnen-Orchester beweist Mut
...In den mittleren Programmteilen wurde eine Geige durch den ausgezeichneten Oboer Christoph Gerbeth ersetzt, zunächst für das wohl interessanteste Stück des Abends: Phantasy op. 2 für Oboe, Violine, Viola, Violoncello von Benjamin Britten, die sehr löbliche Ausführung wurde eben durch die Saalakustik beeinträchtigt (wobei dieses Stück schon von sich aus eine "schlanke" Wiedergabe erfordert!), wogegen das folgende Oboenquartett von Wolfgang Amadeus Mozart klanglich vielleicht die schönste Darbietung war, den räumlichen Gegebenheiten am besten angepaßt [...]
Wilhelm Hübner - Die Union Nr. 249 / Seite 6 Mittwoch, 24.Oktober 1990
 
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